Kristin Kreuzritter: Steh auf, ER ruft dich

Alter: 37 Jahre
Mutter von 4 Kindern
Ehefrau von Ekkehard Kreuzritter,
dem Leiter des Missionswerkes
„Rettung durch Jesus Christus“ e.V.

Steh auf,
           ER ruft dich!


Mein Name ist Kirstin Kreuzritter, mein Mann Ekkehard ist Evangelist im BFP. Wir sind seit 1990 verheiratet und haben 4 Kinder. Mit 28 Jahren bekam ich unser 4. Kind.

Seit 1993 leiten wir gemeinsam ein Missionswerk, welches sich Evangelisation auf die Fahne geschrieben hat. Ich selber kam im Alter von 21 Jahren, bei einem evangelistischen Straßeneinsatz zum Herrn. Als ich von den Christen zeugnishaft erfuhr, wie sie ihren Alltag mit Gott bewältigen, nahm ich Jesus Christus auf der Stelle in mein Herz auf.

Mich begeisterte die Atmosphäre, die diese Jugendlichen umgab und die Freude, die von ihnen ausging. In diesem Moment nahm ich mir eines fest vor, mein ganzes Leben sollte von dieser Kraft und Freude bestimmt werden. Kurze Zeit später empfing ich die Taufe im Heiligen Geist. Seitdem umgibt mich die Gewissheit, wertgeachtet und geliebt zu sein von dem Schöpfer der ganzen Welt. Dann wollte ich sofort meiner Freundin, während des Studiums "Landschaftsgestaltung", meine neue Kraftquelle ans Herz legen. Doch sie lehnte ab, mehr noch, sie verbot mir weiterhin über den Namen Jesus zu sprechen. Vielleicht ist es dir ,lieber Leser, auch schon so gegangen, dann sei dir trotzdem gewiss, dass du etwas richtig gemacht hast.

Die ersten 6 Jahre unseres Missionsdienstes waren wir zumeist in Osteuropa, in der Ukraine und Russland mit dem Auto und dem Wohnwagen unterwegs. Einmal brach die Deichsel vom Wohnwagen entzwei, ein weiteres Mal verloren wir 2 Räder von unserem Caravan. Unsere 4 kleinen Kinder waren selbstverständlich immer mit uns. Wir waren uns im Klaren über mögliche Gefahren, doch wurden wir von Gott dazu ermutigt, ihm für den vollkommenen Schutz unserer Familie zu vertrauen. Trotz tausender Kilometer auf abenteuerlichen Straßen, ist uns oder ihnen nie auch nur 'ein Haar gekrümmt' wurden. Im Gegenteil, in den 6 Jahren Reisedienst mit den Kindern, war nicht eine ärztliche Betreuung nötig gewesen. Unsere Kinderärztin hat dies mit großem Interesse verfolgt. Im Nachhinein sind wir Gott sehr dankbar, dass er uns auf diese Weise geführt hat, erkennen wir doch heute schon, Jahre danach, eine positive Prägung in den Herzen unserer Kinder, die wir mit nichts eintauschen möchten.

Ich möchte, als Ehefrau und Mutter, mit diesen Zeilen auch andere Frauen ermutigen nach vorn zu blicken. Ich bin davon überzeugt dass jede Frau, jede Mutter, jede Familie, jede Person einen Platz im Reich Gottes hat. Dieser Platz ist nicht irgendwo, vielleicht nicht erreichbar, sondern in deiner Nähe. Wenn du aufstehst und gehst, wirst du ihn finden. Ist es doch biblisch ...wer suchet, der findet. Und noch eins : du wirst bereits erwartet!

Was mir und uns auch auf dem Herzen liegt, ist Deutschland. Wie schön ist es doch- Ich liebe unser Land und deren Menschen. Als die Fußball EM 2004 in Portugal stattfand und die Deutschen gegen die Tschechen antreten mussten, berichtete der Trainer der Tschechischen Mannschaft vor dem Spiel folgendes: "Wir werden dieses Spiel gewinnen, da die Deutschen etwas nicht haben, was wir aber besitzen; und das ist Nationalstolz." Unsere Mannschaft hatte tatsächlich jenes Spiel verloren und musste wieder nach Hause fliegen. Wir verfolgten Teile des Spieles, es war echt spannend. Mir fiel aber auf, dass der Moderator sich fast ausschließlich negativ über die deutschen Spieler und deren Taktik äußerte, so dass mir bald die Freude am Zuhören verging. Ein anderes Beispiel ist die Politik, die Wirtschaft und es geht bis hin in christliche Gemeinden: Alles soll heute schlechter sein als früher. Das kann ich absolut nicht glauben! Es gibt doch genügend Berichte über Christen, die vor uns lebten, welche als Märtyrer leiden und sterben mussten. Wir kennen außerdem in der Geschichte unseres Landes Nöte, Krankheiten, Seuchen, Kriege, Verfolgungen ...All das macht es mir unmöglich zu glauben, dass früher alles besser war. Mancher hat sich in den depressiven Klagechor eingereiht, der nur noch Pessimismus verbreitet. Hier sollten wir wachsam sein! Gottes Wort sagt zu uns in Sprüche 11,11: Durch den Segen der Aufrichtigen steigt eine Stadt auf, durch den Mund der Gottlosen aber wird sie niedergerissen.

Genau das Thema liegt meinem Ehemann, Evangelist Ekkehard Kreuzritter, und mir auf dem Herzen. Wir wollen ein Segen sein. Den Menschen unseres Landes soll die Güte und Gnade Gottes, das volle Evangelium verkündigt werden. Dazu gehört auch, dass wir für die Kranken beten und erwarten, dass der Herr stärkt und heilt.

Steh auf, ER ruft dich in seinen Dienst, ein Segen für andere zu sein!

Kirstin Kreuzritter
Ehefrau und Mutter
Missionswerk „Rettung durch Jesus Christus“ e.V.